Schnellauswahl
Analyse

Der Nationalrat und seine Nullen

(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
  • Drucken
  • Kommentieren

Eine Glanzleistung war es nicht, als man beim Abänderungsantrag zum Budgetvoranschlag auf sechs Nullen vergaß. Aber auch keine Tragödie. Der Fehler wurde in bester parlamentarischer Tradition behoben.

Wien. Oscar Wilde hatte schon recht: „Keine gute Tat bleibt ungestraft.“ Hätte die Regierung nicht auf die Kritik der Opposition reagiert, hätte sie keinen Abänderungsantrag zum Budgetvoranschlag eingebracht, wäre ihr viel Häme erspart geblieben. So aber spotteten viele laut darüber, dass man in dem Antrag die Worte „Beträge in Millionen Euro“ vergessen hatte und die Ausgaben für 2020 damit auf 102.389 Euro beschränkt gewesen wären, statt auf 102,4 Mrd. Euro.