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Entwicklung

Wie das Virus die Autos (kurz) aus den Städten verdrängt

(c) Mirjam Reither
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Die Coronakrise hat eine neue Dynamik in die alte Frage nach der Verteilung des knappen Platzes in der Stadt gebracht. Während international Städte schnell und radikal gehandelt haben, wird Wien trotz Pop-up-Radwegen oder Begegnungszonen Zögern vorgeworfen.

Plötzlich musste es schnell gehen – oder vielmehr, es konnte plötzlich schnell gehen, nachdem die Coronakrise und ihre Folgen die Dringlichkeit erhöht und Raum geschaffen hatten. Binnen wenigen Wochen wurden Städte rasch und radikal – wenn auch temporär – umgestaltet. Schließlich zwang die Pandemie dazu, Platz zu schaffen für Mindestabstände, für Fußgänger, mehr Radfahrer, auch um öffentliche Verkehrsmittel zu entlasten, die als Orte potenzieller Virusinfektionen nun gemieden werden.