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Weltweit Proteste aufgrund des Todes von George Floyd

Proteste in Auckland.
Proteste in Auckland.(c) APA/AFP/MICHAEL BRADLEY
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Demonstrationen in europäischen Städten, Australien und Neuseeland.

London/Wien. Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd hat auch außerhalb der USA Tausende Menschen auf die Straßen getrieben. So demonstrierten mehrere Tausend Neuseeländer am Montag in Auckland friedlich in Solidarität mit der schwarzen Bevölkerung in den USA. Die Demonstranten skandierten „Black lives matter“ (Schwarze Leben zählen), vor dem US-Konsulat schwenkten sie Schilder mit der Aufschrift „Gerechtigkeit für George Floyd“. Auch in der Hauptstadt Wellington gab es Proteste. In Australien werden für Dienstag Demonstrationen erwartet.

Bereits am Sonntag hatten in London aufgebrachte Menschen protestiert. Am Trafalgar Square versammelten sich laut BBC Hunderte Demonstranten, die später in einem immer größer werdenden Protestmarsch zur US-Botschaft und weiter zum Grenfell-Tower zogen. Etwas kleinere Demonstrationen wurden auch aus Berlin und den Niederlanden gemeldet. (Reuters/red.)

 

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.06.2020)