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Pandemie beschert Voestalpine herbe Verluste

BARBARA GINDL / APA / picturedes
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Das Ergebnis nach Steuern drehte im abgelaufenen Geschäftsjahr von plus 459 Millionen auf minus 216 Millionen Euro. Der Ausblick auf das heurige Jahr ist nicht besser.

 

Der Linzer Stahlkonzern voestalpine hat im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) herbe Verluste erlitten. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von 216 Mio. Euro - nach einem Gewinn von 459 Mio. Euro im Jahr davor, wie das Unternehmen Mittwochfrüh mitteilte. Der Konjunktureinbruch, Sondereffekte und die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie belasteten Umsatz und Ergebnis, hieß es.

Und auch der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 verheißt noch keine Verbesserung: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) werde sich - nach 1,2 Mrd. im Vorjahr - zwischen 600 Mio. und einer Mrd. Euro bewegen, könnte sich also halbieren.

Gekürzte Dividende

Das operative Ergebnis (EBIT) war 2019/20 mit 89 Mio. Euro negativ. Im Jahr davor waren noch Gewinne in Höhe von 779 Mio. Euro geschrieben worden. Der Umsatz verringerte sich um 6,2 Prozent von 13,6 Mrd. auf 12,7 Mrd. Euro. Der Personalstand wurde von weltweit 52.000 auf 49.700 Mitarbeiter zurückgeschraubt (minus 4,3 Prozent).

Ungeachtet der Coronakrise und Kurzarbeit will der Konzern eine - freilich massiv gekürzte - Dividende in Höhe von 20 Cent je Aktie ausschütten. Im Jahr davor hatten die Aktionäre noch 1,10 Euro je Anteilsschein erhalten.