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Arbeitsmarkt

ÖVP Burgenland fordert "Hacklerfonds" für Facharbeiter und Lehrlinge

Nach den Forderungen der ÖVP Burgenland soll das Land 50 Prozent der Lohnnebenkosten für junge Facharbeiter übernehmen. Die Gesamtkosten dafür werden auf 7,5 Millionen Euro geschätzt.

Die ÖVP Burgenland fordert einen „Hacklerfonds" für junge Facharbeiter und Lehrlinge. Das Land solle dabei ein Jahr lang 50 Prozent der Lohnnebenkosten für junge Facharbeiter übernehmen. Zudem soll es die Lehrlingsentschädigung fürs erste Jahr komplett übernehmen und zusätzliche Ausbildungsmodule für Lehrstellensuchende finanziell unterstützen, so Landesparteiobmann Christian Sagartz am Freitag.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen wurden von der ÖVP auf rund 7,5 Millionen Euro geschätzt. Die Corona-Krise habe den Arbeitsmarkt schwer erschüttert. „Auch die Lehrlinge sind massiv von dieser Krise betroffen. Die sofort verfügbaren Lehrstellen sind österreichweit um 21 Prozent eingebrochen", stellte Sagartz fest. Es brauche jetzt im Burgenland „einen Hacklerfonds für die Facharbeiter von morgen".

Rund 2.700 Jugendliche würden im Juni ihre Pflichtschulausbildung beenden. Ein Drittel davon mache eine Lehrausbildung. Von der Bundesregierung werde die Lehrlingsausbildung mit einem Lehrlingsbonus von 2.000 Euro unterstützt: „1.000 Euro bei Beginn der Lehre und weitere 1.000 Euro, wenn das Lehrverhältnis nach der dreimonatigen Probezeit weiter besteht", erläuterte der ÖVP-Obmann. Für die burgenländischen Lehrlinge fordere die Volkspartei zusätzlich eine Unterstützung.

(APA)