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Frauen als Filmschaffende: „Eine eigene Geschichte“ – und ein genauer Blick auf lange Übersehene(s) in Österreich.

Wie heißt es denn nun eigentlich richtig? RegisseurInnen, Regisseur*innen oder gar ganz einfach: Regisseurinnen? Wozu das ganze pseudokorrekte sprachliche Geplänkel, wenn diejenigen, die im Mittelpunkt stehen sollen, realiter so lange unsichtbar geblieben sind? Bei den diesjährigen Oscar-Verleihungen fand sich unter den fünf Nominierten für die beste Regie erneut keine einzige Frau – über die 92 Jahre der Preisvergabe wurden insgesamt nur fünf Frauen in der Kategorie nominiert. Wer hat nicht mitbekommen, dass schon jahrzehntelang anspruchsvolle, ansprechende Filme von Frauen gedreht werden?