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Black Lives Matter Vienna

Afro-Österreicher: „Wir sind auch Wien“

Aktivistin Imoan Kinshasa vor dem Zaun der US-Botschaft in der Wiener Boltzmanngasse. Am Freitagabend trafen sich dort Tausende Demonstranten.
Aktivistin Imoan Kinshasa vor dem Zaun der US-Botschaft in der Wiener Boltzmanngasse. Am Freitagabend trafen sich dort Tausende Demonstranten.(c) Michèle Pauty
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Imoan Kinshasa ist Teil einer jungen Generation Afro-Österreicher, die selbst gegen Rassismus aktiv werden. Black Lives Matter Vienna soll mehr sein als ein Strohfeuer des Protests.

Kundgebungen wie diese hat man in Wien lang nicht gesehen. Wegen der coronabedingten Demopause, aber 50.000 Teilnehmer am Donnerstag, tags darauf 10.000, das hat die Initiatoren ziemlich überrascht. „Schwarze und People of Colour kommt vor. Allies, Freunde, weiße Menschen, schließt euch bitte hinten an. Betroffene vor, heute geht es um uns, unsere Anliegen, unseren Schmerz. Wir sind auch Wien“, sagt Imoan Kinshasa oder ruft es viel mehr ins Megafon, als die Demonstration am Freitagabend vor der US-Botschaft loszieht. In der Währinger Straße folgen eindrucksvolle Szenen: Ein Spalier aus weißen Teilnehmern lässt Schwarze nach vorn durch.