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Kein Schadenersatz

Hotelgast stolpert, Reiseveranstalter haftet nicht

Die Frau ist mit ihrem Schadenersatzanspruch gescheitert (Symbolbild)imago images/Bildwerk
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Eine Frau verletzte sich, als sie mit dem Fuß gegen ein Podest im Hotelzimmer stieß. Wie der Oberste Gerichtshof bestätigt, war die besondere Gestaltung des Raumes gut genug erkennbar.

Wien. Wäre doch nur auch der Zugang zum Bett so luxuriös gewesen, wie jener zum Pool angepriesen worden war: Vielleicht wäre die Frau dann nicht gestolpert. Tatsächlich hat sie sich aber auf dem Weg zum Bett verletzt. Vor Gericht versuchte sie, zu Schadenersatz zu kommen, wodurch sich für den Obersten Gerichtshof (OGH) die Gelegenheit ergab, die Grenzen der Verkehrssicherungspflichten aufzuzeigen – oder, umgekehrt betrachtet, die Reichweite der Eigenverantwortung.