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Zwischennutzung

Wien Neubau: Kreative und Gastronomie ziehen temporär in ehemaliges Sophienspital ein

Wien Neubau: Kreative und Gastronomie ziehen temporär in ehemaliges Sophienspital ein.
Wien Neubau: Kreative und Gastronomie ziehen temporär in ehemaliges Sophienspital ein.Matthias K. Heschl-STUDIO
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Ab sofort öffnet der Grünraum des ehemaligen Sophienspitals. Die Zwischennutzung des „West“ macht das Areal zum Kulinarik- und Kultur-Hotspot.

Der 7. Bezirk bekommt einen neuen Freiraum. Das ehemalige Sophienspital, gegenüber vom Westbahnhof zwischen Gürtel und Apollogasse gelegen, wird zu einem temporären Hotspot für Kulturschaffende und Kreative der Stadt. West lautet der Name des Areals, das vom wohnfonds_wien bis Ende des Jahres als Ort für temporäre Nutzung freigegeben wird.

„Ich freue mich sehr, dass das Areal des ehemaligen Sophienspitals durch die spannende Zwischennutzung durch das West zu einer Drehscheibe für die Kreativszene wird – ein Projekt mit Vorbildwirkung“, so Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

Ab sofort nützen Start-ups, Kulturarbeiter und Künstler die 4000 Quadratmeter des West als Büro, Atelier oder temporäre Wohnmöglichkeit. Bereits 15 Unternehmen und Organisationen haben sich eingemietet, in einem zweiten Schritt folgen Veranstaltungen, etwa die von Anfang September bis Ende Oktober geplante Zwischenpräsentation der Internationalen Bauausstellung Wien 2022.

Der Park, in dem auch ein gastronomisches Angebot startet, wird für Besucher vorerst von 10-18 Uhr geöffnet.   

Die Zukunft des Sophienspitals  

In den nächsten Jahren soll die Fläche des ehemaligen Sophienspitals zum urbanen Grätzelzentrum mit gefördertem Wohnbau, Lokalen, Geschäften, öffentlichem, durchquerbarem Park und einer belebten Erdgeschoßzone werden. Rund 180 geförderte Wohnungen, darunter 18 Wohnungen in einem Gemeindebau Neu und 80 Smart-Wohnungen, ein Kindergarten, ein Spielplatz, ein Café, Co-Working-Spaces, ein Veranstaltungssaal, Pop-Up-Stores und eine Volksschule werden errichtet. Die geschützte historische Bausubstanz wird saniert und durch Neubauten ergänzt. In dem bis Herbst 2020 laufenden, vom wohnfonds_wien durchgeführten Wettbewerbsverfahren, wählte eine Jury das Projekt „sophie 7“ der Bauträger Sozialbau AG und der WBV-GPA (Wohnbauvereinigung für Privatangestellte) sowie der Architektenteams Martin Kohlbauer und Praschl Goodarzi für die letzte Verfahrensstufe aus. Die Schule und der Gemeindebau werden von Wiener Wohnen und den Wiener Schulen (MA 56) gemeinsam mit Illiz Architektur realisiert.