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Konsequenz aus Fall Liensberger: Kästle zurück im Austria Ski Pool

Katharina Liensberger
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Skihersteller Kästle bietet Weltcup-Athleten wieder das Komplettangebot aus Ski, Schuh und Bindung an.

Der Vorarlberger Skihersteller Kästle kehrt mit einem Komplettangebot in den Austria Ski Pool zurück. Das gab das Traditionsunternehmen aus Hohenems am Montag bekannt. Dank Partnerschaften mit Dalbello und Lange im Schuhbereich sowie Marker im Bindungsbereich steht einer Weltcup-Rückkehr mit österreichischen Athleten nichts mehr im Weg.

"Unser Ziel ist es, ein kleines, aber feines Team an Athleten aufzubauen, mit dem Traum, bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking eine Medaille auf Kästle zu holen und damit an alte Zeiten anzuknüpfen", erklärt Geschäftsführer Clemens Tinzl.

Kästle war im vergangenen Jahr mit dem "Fall Liensberger" in die Schlagzeilen geraten. Nachdem der Skihersteller nach 22 Jahren zum ÖSV zurückgekehrt war, wechselte Katharina Liensberger zu Kästle. Das Vorarlberger Unternehmen verfügte aber über kein eigenes Schuh-Sortiment und Liensbergers bisheriger Ausrüster Rossignol untersagte die Verwendung der zum Konzern gehörenden Lange-Schuhe.

Durch den Streit mit dem ÖSV verpasste die Vorarlbergerin den Saisonstart in Sölden. Erst nach der neuerlichen Unterschrift unter einen Rossignol-Vertrag konnte Liensberger in Levi in den Weltcup einsteigen.

Kästle gab am Montag zudem bekannt, dass auch mit dem Swiss Ski Pool ein Ausrüstervertrag unterzeichnet worden ist. Mit Cedric Noger hat der erste Schweizer Weltcupfahrer bereits unterschrieben, in Österreich steht bisher nur Europacupstarter Mathias Graf unter Vertrag.

(APA)