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Bundesliga

Rapid: Glanzlos, etwas glücklich - aber wieder gewonnen

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Rapid besiegt WAC mit 2:1, sichert den zweiten Platz ab – und liegt weiter auf Kurs Richtung Europa. Salzburg ist auch für Lask zu stark und siegt mit 3:1.

Wien. Rapids Offensive glich einer Achterbahn, die unermüdlich zwischen Hochdruck und verschlafenem Stillstand pendelte. Doch es genügte, um WAC mit 2:1 (1:0) zu besiegen. Der erste Erfolg über die Lavanttaler seit zwei Jahren sicherte Rapids zweiten Tabellenplatz ab, hielt einen Konkurrenten um das Europacup-Ticket weiter auf Distanz und lässt Hütteldorf trotz „Geisterspielen“ träumen.

Zufrieden konnte Didi Kühbauer mit dem Resultat sein, Knasmüllners Pässen, dem Premieren-Treffer des Japaners Kitagawa oder dem glücklichen Siegestor durch Ullmann, der Grünweiß mit dem 2:1 (87.) „erlöst“ hatte.

Dass Rapid in der zweiten Hälfte den Faden verloren und sich vom WAC zu Fehlern hatte zwingen lassen, aber irritiert. Freilich, Schwab, Sonnleitner oder Murg fehlten, der zwischenzeitliche 30-minütige Leistungsabfall lässt Fragen offen. Aber, wer Sturm (4:0), Lask (1:0) und WAC besiegt, hat eigentlich nichts falsch gemacht.

Was macht Kapitän Schwab?

Wegen der fünften gelben Karte saß Kapitän Stefan Schwab nur auf der Tribüne. Ob der 29-Jährige den Klub mit Saisonende verlässt? „Ich bin jetzt 29, habe eine gewisse Erfahrung, bin ablösefrei – aber ich weiß, was ich an Rapid habe.“ Viel hänge davon ab, ob man im Europacup mitspielen werde. Der Klub ist jedenfalls auf Kurs.

Salzburg marschiert weiter Richtung siebenten Meistertitel en suite. Der Serienchampion gewann am Sonntagabend gegen den LASK 3:1 (2:0) und liegt nach der 26. Runde weiter sieben Zähler vor Rapid.