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Neuer Hotspot

Aufwachen am Semmering

Pionierarbeit. 2015 öffnete die Villa Antoinette, ehemals Jausenstation, ihre Pforten.
Pionierarbeit. 2015 öffnete die Villa Antoinette, ehemals Jausenstation, ihre Pforten.(c) Matthias Kronfuss/Villa Antoinette
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Der Kurort erwacht aus seinem Dornröschenschlaf. Und schickt sich an, wieder ein Hotspot zu werden.

Seit sich herumgesprochen hat, dass der Grazer Hotelier Daniel Weitzer dem Kurhaus am Semmering neues Leben einhauchen will, gilt die Region als neuer Hotspot. Was eigentlich wenig wundert, bei genauem Hinschauen hat der Semmering dafür alles, was es braucht: Nur eine Stunde Fahrt nach Graz und Wien, eine idyllische Landschaft, jede Menge schöne Häuser und einen ganz eigenen Charme. Was hat diesen Ort so lang in einem Dornröschenschlaf gehalten?

Genau diese Frage stellten sich der Salzburger Andreas Wessely und der Tiroler Michael Niederer vor zehn Jahren, als sie das erste Mal in die Gegend kamen und sich verliebten. „Wir haben damals einen Ausflug gemacht, die Region sofort wunderschön gefunden und uns gewundert, warum hier nicht mehr passiert“, erinnert sich Wessely. „Es gab alles: alte Villen und Grandhotels, den Jugendstil und den morbiden Charakter, einen Skiort und ein bisschen Infrastruktur. Alles so einzigartig wie in Bad Gastein – nur viel näher an Wien, Graz und der Slowakei.“ Damals sei ihnen wie Schuppen von den Augen gefallen, welch Potenzial hier schlummert  – und so haben sich der Unternehmensberater und der Interiordesigner entschlossen, zu investieren und dazu beizutragen, den Semmering aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken.