Schnellauswahl
Kulturwissenschaft

Die Wissenschaft an Bord der Nautilus

Illustration aus Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“.
Illustration aus Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“.De Agostini via Getty Images
  • Drucken
  • Kommentieren

In ihrem neuen Buch „Inseln und Meere“ lässt Gloria Meynen Alexander von Humboldt und Jules Verne in einen fiktiven Dialog treten, um die fließenden Grenzen zwischen Fiktion und Wissenschaft zu erkunden.

Lesende sind Reisende im Kopf. Wer reist, macht Entdeckungen. Während es den Massentourismus heute an Orte zieht, deren Fremdheit lediglich eine stereotyp imaginierte Pseudounbekannte ist, zog es Forschungsreisende wie Alexander von Humboldt gegen Ende des 18. Jahrhunderts getrieben von Wissensdrang hinaus in die Welt. Parallel zu ihren Expeditionen entstanden wissenschaftlich fundierte literarische Reiseberichte.