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Plattform Papafreude

Papas mit Redebedarf

Clemens Schmoll mit seinen beiden Söhnen: „Von einem anderen Vater nimmt man Tipps lieber an.“
Clemens Schmoll mit seinen beiden Söhnen: „Von einem anderen Vater nimmt man Tipps lieber an.“Die Presse/Clemens Fabry
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Weil Vätern oft der Austausch mit ihresgleichen fehlt, hat Clemens Schmoll die Plattform Papafreude gegründet – dort können sie Elternglück, aber auch Wut und Enttäuschung teilen.

Auf dem schmalen Holzbrett rund um die Sandkiste im Wiener Augarten sitzen an diesem sonnigen Junitag junge Mütter eng an eng. Sie beobachten ihre Kleinen beim Spielen, reichen ihnen das Wasserfläschchen und bauen fleißig Burgen. Ein Papa spielt etwas abseits mit seiner Tochter Fußball, ein zweiter steht beim Klettergerüst. Während die Mamas sich über Schlafmangel, Essensvorlieben der Kleinen und Probleme in der Partnerschaft austauschen, beteiligen sich die Männer lieber nicht an diesen Gesprächen: Zu groß ist die Angst, als „Versager“ wahrgenommen zu werden. „Wir Männer wollen Superhelden sein und uns nicht eingestehen, dass wir nicht alles können“, sagt Clemens Schmoll.