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Bilanzskandal

Wirecard-Skandal: „Schande, dass so etwas passiert ist“

Das Loga am Hauptsitz der Wirecard AG in Aschheim bei München.
Das Loga am Hauptsitz der Wirecard AG in Aschheim bei München.(c) imago images/Lackovic (LakoPress via www.imago-images.de)
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Der Bilanzskandal um den DAX-Konzern Wirecard ist kein Ruhmesblatt für den deutschen Kapitalmarkt. Die bisher unauffindbaren 1,9 Milliarden Euro dürften nicht existieren.

Wien. Es handelt sich um einen der größten Skandale der deutschen Börsengeschichte. Der DAX-Konzern Wirecard dürfte in eine milliardenschwere Betrugsaffäre verwickelt sein. Und die kommt nicht aus heiterem Himmel: Leerverkäufer – also Spekulanten, die auf fallende Kurse wetten – scheinen seit Jahren zu ahnen, dass etwas mit der Bilanzierung des Zahlungsdienstleisters nicht stimmt. Es gab wiederholt Angriffe auf die Wirecard-Aktie. In den vergangenen Monaten hatte die „Financial Times“ mehrmals über mögliche Bilanzmanipulation berichtet.