IBIZA-U-AUSSCHUSS: FRAKTIONSFUeHRER STEPHANIE KRISPER (NEOS) / JAN KRAINER (SPOe)
Parlament

Die Volkspartei im Visier des Ibiza-U-Ausschusses

Postenbesetzungen, Gesetzeskauf, Schredderaffäre: ÖVP-Chef Sebastian Kurz muss sich unangenehmen Fragen stellen. Unterdessen will ein ÖVP-Abgeordneter die Staatsanwaltschaft gegen Neos-Mandatarin Stephanie Krisper einsetzen.

Wien. Die FPÖ und deren früherer Parteichef Heinz-Christian Strache stehen im Zentrum des Ibiza-Untersuchungsausschusses – normalerweise. Denn diese Woche haben sich SPÖ und Neos, die im U-Ausschuss den Ton angeben, den damaligen Koalitionspartner der Freiheitlichen vorgenommen: die ÖVP. „Eine Koalition ist ein Paartanz, und zum Tanzen gehören zwei“, begründet Neos-Fraktionsführerin Stephanie Krisper den Schwerpunkt dieser Woche. Die FPÖ sei bei den Postenbesetzungen „dreist und unverschämt“ gewesen, aber auch die ÖVP stecke da mittendrin.