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Interview

Manuel Legris' virtueller Abschied vom Staatsballett

Manuel Legris im Ballettsaal der Wiener Staatsoper, die er Ende des Monats verlässt.Clemens Fabry
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Die Nurejew-Gala gibt es heuer nur im Stream. Corona hat Ballettdirektor Manuel Legris das Farewell verpatzt. Auch in Mailand erwarten ihn schwierige Zeiten. Ein Abschiedsinterview.

Die Presse: Sie waren zehn Jahre Direktor des Wiener Staatsballetts. Fällt der Abschied schwer?

Manuel Legris: Es war schrecklich für mich, als ich hörte, dass wir die Saison wegen Corona nicht wie gewohnt mit einer Vorstellung der Nurejew-Gala beenden können. Als sich die Situation dann aber gebessert hat, habe ich die Chance gesehen, die Tänzer zurück ins Studio zu holen – natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen, damit wir für diese Gala etwas vorbereiten können.

Ihre letzte Nurejew-Gala wird eine virtuelle sein, die man sich im Stream statt auf der Bühne anschaut.