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Kein Verbrechen

FBI klärt das Rätsel um den "Galgenstrick" von Bubba Wallace

imago images/ZUMA Wire
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Der einzige schwarze Nascar-Fahrer wurde doch nicht Opfer eines rassistisch motivierten Verbrechens, klärt das FBI auf.

Der einzige schwarze Nascar-Fahrer Bubba Wallace ist offenbar doch nicht das Ziel eines Hassverbrechens gewesen. Das geht aus den abschließenden Untersuchungen der US-Bundespolizei FBI hervor, wie die Rennserie am Dienstag mitteilte.

"Der FBI-Bericht kommt zu dem Schluss, und fotografische Beweise bestätigen dies, dass das wie eine Schlinge geformte Garagentor-Zugseil dort bereits im letzten Herbst positioniert war", hieß es auf der Nascar-Homepage. Damit sei das Seil bereits lange vor der Ankunft des Teams auf dem Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama in der Garage gewesen. "Wir schätzen die schnelle und gründliche Untersuchung des FBI und sind dankbar zu erfahren, dass dies keine vorsätzliche, rassistische Handlung gegen Bubba war", teilte die Rennserie weiter mit.

Wallace für Verbot der Konföderiertenflagge

Der Galgenstrick-Fund hatte in den vergangenen Tagen für Wirbel gesorgt und war als rassistischer Angriff auf Wallace verurteilt worden. Der 26-jährige Wallace setzt sich für die Bewegung "Black Lives Matter" ein und hatte sich für ein Verbot der Konföderiertenflagge bei Veranstaltungen der Rennserie ausgesprochen. Die Konföderierten hatten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) der Südstaaten gegen den Norden gekämpft und sich gegen die Abschaffung der Sklaverei und gegen mehr Rechte für Schwarze gewehrt.