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Staatseinnahmen

Corona und Steuern: Das dicke Ende kommt noch

APA/HELMUT FOHRINGER
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Bisher waren die Kosten des Staates für den Kampf gegen die Coronakrise überschaubar. Aber das ändert sich bald, warnt die Agenda Austria und mahnt Steuerreformen ein, um die Einnahmen der kommenden Jahre zu sichern.

Wien. Schon heute ist allerdings eines fix: Der wirtschaftliche Stillstand wird die Öffentliche Hand teuer zu stehen kommen. Der Staat wird heuer deutlich mehr ausgeben als einnehmen. Es droht ein Defizit jenseits der 30-Milliarden-Euro-Marke. Schon im ersten vollen Lockdown-Monat April sind die Steuereinnahmen um rund zwei Milliarden Euro gegenüber dem Vormonat gefallen. Und das war erst der Anfang.