Interview

„Slowakei ist zu sehr auf Autos ausgerichtet“

Vaclav Salek / CTK / picturedesk
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Die slowakische Präsidentin Zuzana Caputová unterstützt den EU-Wiederaufbaufonds. Sie sieht darin eine Chance, die Wirtschaft neu zu strukturieren und die Abhängigkeit ihres Landes von der Automobilproduktion zu reduzieren.

Bratislava. Seit einem Jahr ist Zuzana Caputová slowakisches Staatsoberhaupt. Am Mittwoch hätte sie Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen besuchen sollen. Das Treffen wurde in letzter Minute verschoben – wegen eines Corona-Verdachtsfalls in der slowakischen Präsidentschaftskanzlei. Caputová begab sich in Heimquarantäne. Schon davor hatte sie der „Presse“ ein Interview gewährt.


Die Presse: Sie sind im vergangenen Jahr als Hoffnungsträgerin der Massendemonstrationen gegen Korruption ins Präsidentenamt gewählt worden. Ausgelöst wurden diese Demonstrationen damals durch den Mord am Investigativ-Journalisten Ján Kuciak und seiner Verlobten Martina Kusnirova. Wie weit wirkt diese Bluttat noch bis heute nach?

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