Schnellauswahl
Was Sie heute wissen sollten

China sucht Impfstoff-Tester – SPÖ zeigt Blümel an – Briten stürmen Strände

Wir starten mit Ihnen live in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Inszenierte Impfstoff-Jagd: Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus beginnt China nun mit Tests am Menschen. Doch: Es fehlen die Testpersonen. Da die Zahl der Infizierten in China derzeit gering ist, wird auf äußert inszenierte Weise nach ihnen gesucht, wie Fabian Kretschmer berichtet. [premium] 

Corona-Infektionen in USA auf höchsten Stand seit Wochen: Zuletzt habe es 37.667 neue Fälle gegeben, womit die Gesamtzahl auf rund 2,374 Millionen steige, teilt die Seuchenbehörde CDC mit. Donald Trump interpretiert dies wie folgt: "Wenn wir nicht testen würden, hätten wir keine Fälle", meint der US-Präsident. Mehr dazu.

SPÖ zeigt Blümel an: Es sei unglaubwürdig, "dass sich jemand nach zwei Jahren in einem Ministeramt an so wenig erinnern kann", findet Kai Jan Krainer, SPÖ-Fraktionsführer im Ibiza-U-Ausschuss: Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) habe mit 86 Erinnerungslücken "einen neuen Rekord aufgestellt“, hegt Krainer den Verdacht der Falschaussage und kündigt eine Anzeige an. Zur Ticker-Nachlese.

Massives Minus für Billigflieger: Ryanair hat mit seiner österreichischen Tochter Laudamotion bis März 2020 rund 300 Millionen Euro an Verlusten angehäuft. Wie viel seither in der Coronakrise noch dazugekommen ist, könne er noch nicht beziffern, sagt der Chef der irischen Billigflieger Michael O'Leary. Die Lauda-Flotte steht seit Mitte März am Boden. Mehr dazu.

Briten stürmen Strände: Covid-19 zum Trotz zog es Zehntausende Briten an die Küsten im Süden des Landes. In Bournemouth mussten die Einsatzkräfte gar einen "ernsten Zwischenfall" auslösen, weil die Lage nicht mehr beherrschbar war. Mehr dazu.

Zehn Jahre Haft für 20-Jährigen: Am Landesgericht Salzburg ist ein 20-Jähriger wegen Mordes zu zehn Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Er soll im September einen 19-Jährigen auf einem Spielplatz in Zell am See erwürgt haben. Opfer und Täter waren befreundet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Mehr dazu.

Die Brüsseler Ritter von der Kokosnuss: Der ÖVP-Europamandatar Karas wünscht sich eine "Ehrenlegion", große Verdienstkreuze und Ritterorden für "Verdienste um die EU". Ein Vorhaben, das Wasser auf die Mühlen der Gegner der Union ist, schreibt Oliver Grimm in der Morgenglosse.

 

Der Morgenticker zum Mitlesen: