Schnellauswahl
Quergeschrieben

„Nach Corona“: Warum Reformen nicht verschoben werden dürfen

Eine paradoxe Intervention im System Österreich: Schwachstellen sollten beseitigt werden, bevor der Unmut der Bevölkerung zu groß wird.

Wenn etwas paradox klingt, ist es das auch. Auf die gegenwärtige Situation in Österreich bezogen heißt das: Die Virus- und Wirtschaftskrise hat in den vergangenen Monaten Schwächen im System für alle deutlich sichtbar bloßgelegt. Sollten sie nicht beseitigt werden, kann der Druck auf Reformen so stark werden, dass es letztlich doch zu Veränderungen wird kommen müssen. Dann wird man – politisch gesehen – der Krise noch dankbar sein.