Schnellauswahl
Artenvielfalt und Umweltschutz

Wenn die Natur plötzlich durchatmen kann

Der Bosporus in Istanbul: Wo sonst der Schiffsverkehr brummt, tummeln sich während der Coronapandemie ungestört die dort heimischen Delfine.
Der Bosporus in Istanbul: Wo sonst der Schiffsverkehr brummt, tummeln sich während der Coronapandemie ungestört die dort heimischen Delfine.APA/AFP/YASIN AKGUL
  • Drucken
  • Kommentieren

Saubere Luft, weniger Lärm und keine störenden Menschen: Warum die Coronakrise für Meeresbewohner, Wildbienen und Lederschildkröten ihr Gutes hat – und was wir daraus lernen können.

Wien. Die Bilder gingen um die Welt, wurden tausendfach geteilt: Delfine im Bosporus in Istanbul, wilde Ziegen auf den Wegen von Wales, Pumas in den menschenleeren Straßen von Santiago de Chile. In den Kanälen Venedigs ist das Wasser wieder blau, der Smog in den chinesischen Großstädten klarer Luft gewichen. Die Natur erhole sich, jubelten Nutzer sozialer Medien. Haben Tiere und Umwelt von der Krise profitiert?