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Helmut Marko: „Auch ich werde einkaserniert“

Hat Helmut Marko ein Lenkrad in Händen, ist der Steirer der glücklichste Mensch.
Hat Helmut Marko ein Lenkrad in Händen, ist der Steirer der glücklichste Mensch.ServusTV/Neumayr/Leo
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Geht es nach RB-Berater Helmut Marko, wird der Start der Formel-1-WM in Spielberg ein digitales Großereignis. Ohne Glamour und Zuschauer, dafür befolgt man Regeln und gibt Gas.

Spielberg ist am 5. Juli erstmals der Auftakt der Formel-1-WM, in der Steiermark startet die Rennserie mit zwei Rennen aus der Coronapandemie. Der Stellenwert ist enorm, wie ordnen Sie ihn ein? Als einzigartig?

Helmut Marko: Das ist richtig, das hat es noch nie gegeben. Für Österreich hat es insofern immensen Stellenwert, als nicht nur zum ersten Mal bei uns die Formel-1-WM startet, sondern es auch das erste, internationale Großereignis nach der Coronapandemie ist. Österreich steht also im Rampenlicht, die Rennen sind global zu sehen – es werden digitale Großereignisse, das Interesse ist enorm. Österreich ist in erster Linie ein Export- und Tourismusland, also ist der Start der Formel 1 allein vom Werbe- und Imagewert her eigentlich nicht nur enorm, sondern eher unbezahlbar.

Gilt dasselbe auch für die Formel 1? Immerhin dient Spielbergs Konzept als „Blaupause“ für alle weiteren Events.