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Anti-Rassismus

L'Oreal verzichtet für seine Produkte auf Bezeichnungen wie "Aufheller" oder "Bleichen"

(c) Getty Images (Ian Gavan)
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Der französische Kosmetikhersteller gliedert sich mit seiner Entscheidung in die Liste der Konzerne, die auf die aktuelle Rassismus-Debatte reagieren.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Rassismusdebatte verzichtet der französische Kosmetikgigant L'Oreal künftig auf Begriffe wie "Aufheller" oder "Bleichen". Worte wie diese sollten von Hautpflegeprodukten entfernt werden, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage am Sonntag in Paris.

In einer knappen Mitteilung wurde kein Grund für die Entscheidung genannt. Offen blieb auch, von welchem Zeitpunkt an die neue Regelung gilt und ob möglicherweise Produkte zurückgezogen werden sollen.

Zuvor hatte der Konsumgüterkonzern Unilever mitgeteilt, dass er seiner Gesichtscreme "Fair & Lovely" angesichts der Rassismusdebatte einen anderen Namen geben möchte. Die Hautpflegeprodukte sollten künftig ein vielfältigeres Schönheitsideal mit sämtlichen Hautfarben ansprechen, hatte das Unternehmen am Donnerstag angekündigt.

(APA/dpa)