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Analyse

Ein erstes Brexit-Wiedersehen in Brüssel

BELGIUM-EU-BREXIT
David Frost am Montag in BrüsselAPA/AFP/JOHN THYS
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Großbritannien und die EU starten die Intensivphase ihrer Verhandlungen über das zukünftige Wirtschaftsverhältnis. Eine Annäherung gibt es – vorerst – nur auf persönlicher Ebene. Für einen Deal bleibt noch ein halbes Jahr.

London/Brüssel. Es war nicht gerade der rote Teppich, den man in Brüssel ausrollte. Aber ehe der britische Verhandlungsleiter, David Frost, am Montag erstmals seit März das EU-Kommissionsgebäude betrat, gab man sich von europäischer Seite betont zuvorkommend: „Konstruktiv, respektvoll und kreativ“, wolle man die Gespräche über die künftigen Handelsbeziehungen nach Ende der Brexit-Übergangsfrist zu Jahresende gestalten, versicherte EU-Delegationsleiter Michel Barnier. Frost seinerseits tweetete: „Wir kommen in guter Absicht.“