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Griechenland

Einreisewirren in Athen

Reuters
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Bei den Einreiseformularen würden sich die Behörden „flexibel“ zeigen, verlautete aus der griechischen Botschaft in Wien. Eigentlich sollten sich Urlauber 48 Stunden vor der Ankunft anmelden.

Vor zwei Wochen stellte sich Kyriakos Mitsotakis als oberster Tourismuswerber vor eine malerischen Sonnenuntergangskulisse in Santorin und schwärmte: „Sie können nach Griechenland kommen, und Sie werden ein fantastisches Erlebnis haben.“ Was der griechische Premier nicht erwähnte, war, dass sein Land vorab ein Einreiseformular von Urlaubern verlangt. Womöglich wusste er es zu dem Zeitpunkt selbst noch gar nicht.

Spätestens 48 Stunden vor ihrer Ankunft, so die neue Vorgabe aus Athen vom Wochenende, sollten sich Touristen elektronisch anmelden und ein Formular mit Personaldaten ausfüllen – insbesondere mit Aufenthaltsorten vor dem Abflug, um so per Algorithmen Corona-Stichproben auf dem Zielflughafen zu ermitteln.

Vor dem offiziellen Start der Sommersaison am 1. Juli herrschte deshalb ein wenig Aufregung um die Kommunikations-Wirren in quasi letzter Minute. Alles halb so wild, schwächte die griechische Botschaft in Österreich ab. Die Formulare können auch beim Check-In, während des Fluges und selbst noch bei der Ankunft ausgefüllt werden, heißt es. Man sei da „flexibel“.