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TV-Notiz

Virologin in der „ZiB 2“: „Die Bevölkerung ist im Moment viel zu sorglos“

Ob es Mitte nächsten Jahres bereits einen Impfstoff geben könne? „Meiner persönlichen Einschätzung nach ist das zu optimistisch gesehen“, sagte Virologin Monika Redlberger-Fritz in der "ZiB 2"(c) Screenshot
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Die Infektionszahlen steigen wieder, die Sicherheitsmaßnahmen werden gelockert. Noch macht sich Virologin Monika Redlberger-Fritz keine Sorgen. Dass es bald eine Impfung gegen das Coronavirus geben wird, glaubt sie nicht.

Die Frage dieser Tage lautet: Wie halten Sie es mit der Maske? Bei den meisten Menschen ist sie inzwischen gefallen. Nur wenige tragen sie noch im Supermarkt und in den Lokalen. Pflicht sind sie weiterhin in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch die Kellner müssen noch Maske oder Schild aufhaben. Das wird sich ändern. Ab 1. Juli ist sie in der Gastronomie nicht mehr Pflicht, auch sind wieder alle Sportarten erlaubt. Der Babyelefant ist geschrumpft und der Körperkontakt wird mehr – obwohl die Infektionszahlen steigen. Kommen die aktuellen Lockerungen zu früh, wollte darum Martin Thür in der „ZiB 2“ von Virologin Monika Redlberger-Fritz wissen. Sorgen mache sie sich noch keine, sagte die Wissenschaftlerin der Meduni Wien. Entscheidend sei, wie sich die Zahlen in der nächsten Woche entwickeln. Steigen diese linear – oder gar exponentiell – sei es „Zeit zu handeln“, so die Virologin.

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