Ein Android sprengt alle Grenzen: Die 24-jährige Afroamerikanerin kombiniert Genres von Funk, Soul und Hip-Hop bis Jazz, Folk und Glam-Rock und gilt als neuer Star am Pop-Himmel.
Im Booklet ihres Debüts „The ArchAndroid“ listet Janelle Monáe die Inspirationen zu ihren Songs: Salvador Dalí, Bob Marleys Lächeln, Frankenstein oder Muhammad Alis Fäuste. Mit ähnlicher Kraft schlägt die 24-jährige Afroamerikanerin derzeit ein. Sie gilt als neuer Star am Pop-Himmel, wird in den USA bereits mit Prince oder Michael Jackson verglichen. Und seit einem berauschenden Liveauftritt in der Letterman-Show liegen ihr nicht nur Kritiker zu Füßen.
Das hat mit ihrem Charisma zu tun, aber vor allem mit der unglaublichen Verve ihrer Musik, ihrer künstlerischen
Vision, welche die Grenzen des R’n’B von Beyoncé oder Rihanna, der erfolgreichsten schwarzen Popmusik der letzten Jahre, in jeder Hinsicht sprengt. Die wendige Vokalistin unterwirft alle Genres von Funk, Soul und Hip-Hop bis Jazz, Folk und Glam-Rock ihrer eigenen Logik, ihrem eigenen Rhythmus. Und kreiert so fantastische, frische Musik, die die Vergangenheit zitiert, in die Zukunft weist und im Hier und Jetzt strahlt.
Janelle Monáe - "The ArchAndroid" (Bad Boy Records/Warner)