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Lobbyismus

Wie Tabakkonzerne EU-Gesetze beeinflussen

Eine schnelle Zigarette vor dem Kommissionsgebäude in Brüssel: „Offen für den Einfluss der Tabakindustrie.“
Eine schnelle Zigarette vor dem Kommissionsgebäude in Brüssel: „Offen für den Einfluss der Tabakindustrie.“(c) REUTERS (Francois Lenoir)
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Interessenvertreter suchen die Nähe zu Brüsseler Entscheidungsträgern – und rennen dabei nicht selten offene Türen ein.

Wien/Brüssel. Sie organisieren exklusive Veranstaltungen, reservieren Tische in teuren Restaurants oder treffen einflussreiche Kontaktpersonen in intimerem Rahmen: Auf den Straßen des Brüsseler Europaviertels tummeln sich Schätzungen zufolge etwa 30.000 Lobbyisten, die die Gesetzgebung der EU nach ihren Interessen zu beeinflussen trachten. Die Tabakindustrie zählt zu jenen Branchen, die besonders großen Aufwand betreiben, um strenger Regulierung zu entgehen – und das nicht ohne Erfolg, wie ein neuer Bericht der NGO Corporate Europe Observatory zeigt.