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Studie

Moskau als großer Verlierer von Klimazöllen in der EU

Die billigen Stahlproduzenten in China, Russland und der Ukraine könnten ihren Preisvorteil in der EU bald los sein.
Die billigen Stahlproduzenten in China, Russland und der Ukraine könnten ihren Preisvorteil in der EU bald los sein.(c) REUTERS (Leon Kuegeler)
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Der geplante CO2-Grenzausgleich in Europa würde den globalen Handel durcheinanderwirbeln. Die Hürden bis zur Einführung sind hoch.

Wien. Die Idee klingt verlockend: Um nicht immer nur den eigenen Unternehmen mehr Klimaschutz aufzuzwingen, will die EU künftig auch Importe mit einem Klimazoll belegen. Erst vor wenigen Tagen machten die deutsche Kanzlerin, Angela Merkel, und Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron einmal mehr Druck, den geplanten CO2-Grenzausgleich lieber heute als morgen einzuführen. Anhänger gibt es genug – zumindest in Europa. Denn profitieren soll nicht nur die europäische Klimabilanz, sondern auch die europäische Industrie. Aber wo ein Gewinner ist, gibt es auch Verlierer. Was hieße der Klimazoll für die bisherigen Lieferanten der EU?