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Interview

Sobotka: "Das war keine Spende, Herr Kollege!"

„Mich bringen diese Vorwürfe weder aus dem Gleichgewicht, noch habe ich schlaflose Nächte.“ Wolfgang Sobotka in der Wiener Innenstadt.Die Presse/Clemens Fabry
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Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka denkt nicht daran, den Vorsitz im Untersuchungsausschuss abzugeben. Warum er Novomatic-Gründer Johann Graf sogar zweimal getroffen hat.

Haben Sie auch den Eindruck, dass Sie tendenziös sind als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses?

Wolfgang Sobotka: Nein, natürlich nicht. Das würde ich nie akzeptieren. Und ich versuche, das auch immer zu reflektieren. Und es auch zu korrigieren. Ich bin gleich zu allen.

Man merkt Ihnen aber mitunter schon an, wem Ihre Sympathien gehören. Wenn Sie relativ schroff die Ansinnen der Oppositionsvertreter abwehren.