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Formel 1

Österreichs sehr tiefe Wurzeln in der Formel 1

1970 HOCKENHEIMRING, Jochen Rindt
Jochen Rindt 1970 am Hockenheimring (Deutschland).imago images/Motorsport Images
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Fahrer, Champions, Teamchefs, Ringbesitzer, Masseur oder Sponsor: Rot-weiß-rot färbt diese Rennserie.

Spielberg. Erstmals startet die Formel 1 ihre Saison in Österreich. Durch den Ausbruch der Coronapandemie war die Motorsportserie seit März und dem Auftakt-Flop von Melbourne stillgestanden. Doch dann brachte RB-Motorsportberater Helmut Marko Spielberg als Auftaktort ins Spiel. Und am Sonntag rollt die F-1-Saison (15.10 Uhr, live ORF1, Sky) in der Steiermark an.

Wieso aber gerade in Österreich? Der Juli-Termin stimmte, die aktuellen Fallzahlen ebenso, das Sicherheitskonzept (ohne Zuschauer, Isolation aller Beteiligten über zwei Wochen, keine Motorhomes, dafür 12.000 Tests) erfüllte alle Anforderungen spielend. Dazu tritt mit Red Bull ein Eventspezialist an, um der Welt, sagt Eigentümer Dietrich Mateschitz, „ein Signal des Aufbruchs zu schicken“.

Und, das darf bei aller Einwände ob Anachronismus, Umweltschutz, Kosten oder fragwürdigem Entertainments ohne Überholmanöver nicht übersehen werden: Österreich hat sehr tiefe Wurzeln in der Formel 1.