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Die Ordnung der Urängste

Ein Hang zum Quadrat, das auch fürs Irdische, Materielle steht, zieht sich durch die Sammlung Ploil: Hier Josef Albers „Study to Hommage to the Square“, 1961.
Ein Hang zum Quadrat, das auch fürs Irdische, Materielle steht, zieht sich durch die Sammlung Ploil: Hier Josef Albers „Study to Hommage to the Square“, 1961.(c) The Josef and Anni Albers Foundation/Bildrecht Wien 2020
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In der Landesgalerie Niederösterreich in Krems wird die legendäre Kunstsammlung des Wiener Anwalts Ernst Ploil vorgestellt, so umfangreich wie noch nie. Eine Annäherung.

Er ist nicht nur einer der bedeutendsten Kunstsammler Österreichs, sondern auch einer der großen Taktiker und Macher des Wiener Kunsthandels: Der Wiener Rechtsanwalt Ernst Ploil (73) ist in seiner Ernsthaftigkeit und Unermüdlichkeit, mit der er an seiner dem Gesamtkunstwerk verpflichteten Sammlung arbeitet, eine nahezu mysteriöse Figur. Diese Sammlung gilt als legendär, nach der von Rudolf Leopold als wichtigste der Wiener Kunst um 1900. Beim Kunstgewerbe ist sie sogar unschlagbar, wird gesagt.