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Traumwelt

Disneyland: Der Besucher als Teil des Films

Walt Disney präsentiert seinen "Traum".
Walt Disney präsentiert seinen "Traum".Taschen-Verlag
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Ein gebauter Traum: Walt Disney realisierte im Jahr 1955 ein großes Stück Illusionsarchitektur. Ein Buch erzählt davon in Skizzen, Bildern und Texten.

Manche Länder sind so außergewöhnlich, sie müssten doch glatt erst erfunden werden. Schön, wenn das die besonders kreativen Menschen für uns erledigen. Mittelerde von J.R.R. Tolkien ist so ein Land, so eine Welt. Deutlich bunter, doch ähnlich akribisch hat sich ein anderer seine eigene ausgemalt: Walt Disney. Und mit dem Fantasieren und Traumschlösser aus Luft Bauen wollte sich gerade er nicht begnügen. Wenn schon, dann so erschaffen, dass man das Land, die Welt, auch wirklich betreten kann. Und im besten Fall natürlich auch Eintritt dafür zahlen muss. Vergnügungsparks sind längst Teil der Freizeitkultur. Ein ganz besonderer unter ihnen wurde geradezu ikonisch und als solcher Teil der Wahrnehmung der amerikanischen Kultur überhaupt: Disneyland. Auf 65 Hektar Orangenhain im kalifornischen Anaheim hat sich Walt Disneys Traum schließlich ausgebreitet, räumlich und detailliert ausformulier als Kulturbeitrag zum oft belächelten Genre der Illusionsarchitektur.  Was davor geschah, wie Disney für seinen Traum kämpfte und wie es passierte, dass Disneyland zu den berühmtesten Ländern der Welt wurde, davon erzählt ein üppig bebilderter Band, der im Taschen Verlag erschienen ist: „Walt Disneys Disneyland“, herausgegeben von Chris Nichols.