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Justiz

Steuerhinterziehung? Neue Anklage gegen Peter Hochegger

Peter Hochegger
Peter HocheggerAPA/ROLAND SCHLAGER
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Der frühere Telekom-Manager Rudolf Fischer und Ex-Lobbyist Peter Hochegger - beide auch Beschuldigte im Buwog-Prozess - wurden erneut angeklagt.

Der laufende Korruptionsprozess um die Affären Buwog und Terminal Tower, der sich insbesondere um den früherne Finanzminister Karl-Heinz Grasser dreht, beschert den hier mitangeklagten Peter Hochegger und Rudolf Fischer weiteres Ungemach. Wegen angeblicher Scheinrechnungen, die Gegenstand der Gerichtsverhandlung sind, wurde gegen den Ex-Lobbyisten und den früheren Telekom-Manager nun Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben, wie der "Standard am Dienstag berichtet.

Ob diese Causa Teil des ohnehin schon sehr umfangreichen Buwog-Prozesses wird - bisher gab es 147 Verhandlungstage - ist noch offen, hieß es dazu aus dem Wiener Straflandesgericht.

Prozess wird am 27. Juli fortgesetzt

Bei den Scheinrechnungen geht es um Zahlungen der teilstaatlichen Telekom Austria an Hochegger, der die Gelder dann weiterreichte - nicht zuletzt an parteinahe Firmen und Parteien. Der im Buwog-Prozess mitangeklagte Lobbyist Walter Meischberger hatte im Zuge des Verfahrens mehrfach kritisiert, dass zwar angebliche Geldverteiler auf der Anklagebank sitzen würden, die vermeintlichen Empfänger aber nicht.

Der Prozess wird am 27. Juli fortgesetzt, dann folgt wieder eine kurze Sommerpause. Im Herbst könnten die Urteile für das Dutzend Angeklagte gesprochen werden, hatte Richterin Marion Hohenecker im Frühjahr anklingen lassen. Im Laufe der Hauptverhandlung hatten Hochegger und Fischer ein Teilgeständnis abgelegt. Grasser, Meischberger und alle anderen bestreiten die Vorwürfe der Anklage.

>>> Bericht im „Standard“

(APA)