Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Radsport

Am Großglockner für den Giro aufwärmen

Hermann Pernsteiner
Hermann PernsteinerEXPA/ JFK
  • Drucken

Die TV-Show „Österreich dreht am Rad“ fährt durch Österreich. Profi Hermann Pernsteiner stellt sich den Berg-Challenges.

Wien. Ohne Corona würde gerade die Tour de France laufen. Damit insbesondere heimische Fans trotzdem in den Genuss von Zweiradsport kommen, fahren Profis, Prominente und Hobbysportler im Rahmen von „Österreich dreht am Rad“ seit Donnerstag durchs Land. In der „Hart und Härter“-Challenge geht es heute (ab 16 Uhr, live auf k19.at) auf den Großglockner, diesen Anstieg nimmt auch Bahrain-Profi Hermann Pernsteiner in Angriff. „Ein super Programm, das das Radsportland Österreich ins beste Licht rückt“, lobt der 29-Jährige die neuntägige Radshow.

1256 Höhenmeter sind von Heiligenblut zum Hochtor zu bewältigen, Pernsteiner kennt sie bestens. „Der Berg liegt mir, da bin ich immer gut gefahren“, so der Niederösterreicher, der auch aufs Kitzbüheler Horn (Mittwoch) und den Rettenbachferner (Donnerstag) klettern wird. Sich auf dem Rad bei Kaiserwetter in dieser Landschaft fortzubewegen habe allen Anstrengungen zum Trotz seinen Reiz, wenngleich er bekennt: „Im Rennen ist es nicht so ein Genuss.“

Den Rennrhythmus finden

Gerade dieses Fahren am Limit aber sucht Pernsteiner nach seinem ersten Höhentrainingslager im Kühtai, denn sein letzter Renneinsatz (Paris–Nizza) liegt fast vier Monate zurück. Umso wichtiger sei es, wieder drei Tage unter Wettkampfbedingungen zu fahren, zu regenerieren, in die Abläufe zu finden. „Beim Saisonstart ist dann nicht viel Zeit, sondern geht es gleich los“, sagt er mit Blick auf den dichten Rennkalender von August bis Anfang November.

Im Vorjahr hat Pernsteiner als 15. der Vuelta groß aufgezeigt, zumal der ehemalige Mountainbiker heuer erst seine dritte volle Profi-Saison auf der Straße absolviert. „Ich habe hart gearbeitet und das nötige Glück gehabt“, resümiert er. Sein diesjähriges Ziel heißt Giro d'Italia (ab 3. Oktober).

(swi)