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Österreichs Stopp-Corona-App bekommt Unterstützung

Archivbild: Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei einer Pressekonferenz zur 'Stopp-Corona-App' im Juni 2020
Archivbild: Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei einer Pressekonferenz zur 'Stopp-Corona-App' im Juni 2020APA/ROBERT JAEGER
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Vertreter aus dem Gesundheitsbereich, der Politik, Sozialpartner und Datenschützer haben sich zu einer Plattform zusammengefunden, um die App weiterzuentwickeln.

Die Stopp-Corona-App bekommt Unterstützung durch eine gleichnamige Plattform, zu der sich Vertreter aus dem Gesundheitsbereich und der Politik, Sozialpartner sowie Datenschützer und weitere zivilgesellschaftliche Initiativen zusammengefunden haben. Diese wollen die weiteren Entwicklungsschritte und die Zukunft der App mitgestalten.

"Die Gründung dieser Plattform ist ein weiterer wichtiger Schritt um die Nutzung der Stopp Corona-App in der Bevölkerung zu verankern", betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einer Aussendung. Er begrüße sehr, dass sich Organisationen und Institutionen für die App aussprechen und hier Verantwortung übernehmen.

"Wenn möglichst viele Menschen die App auf freiwilliger Basis nutzen, hilft dies bei der raschen Identifizierung, Isolierung und Nachverfolgung von Kontaktpersonen von Infektionsquellen", appellierte Anschober einmal mehr.

„Zukunft in die Hände einer Plattform geben“ 

Das Österreichische Rote Kreuz hat die Entwicklung der App beauftragt. "Aber wir haben uns entschlossen, die Zukunft und Weiterentwicklung der App in die Verantwortung einer Plattform zu legen und so einen möglichst breiten Diskurs zu ermöglichen“, sagte Gerry Foitik, Bundeskommandant des ÖRK. Die teilnehmenden Personen und Organisationen können Vorschläge für weitere Entwicklungsschritte einbringen, die dann von allen anderen Plattformunterstützern beurteilt und befürwortet oder abgelehnt werden.

An der konstituierenden Sitzung der Plattform nahmen auf Einladung des Gesundheitsministeriums und des Österreichischen Rotes Kreuzes - u.a. Arbeitskammer, ÖGB, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer, Industriellen Vereinigung, Apothekerkammer, und die Bischofskonferenz teil.

(APA)