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Wollen wir Corona stoppen, müssen wir Vegetarier werden

THEMENBILD: WIENER SCHNITZEL
APA/GÜNTER R. ARTINGER
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Jüngste Masseninfektionen in Schlachthöfen erinnern an gesundheitsschädliche Folgen des Fleischkonsums. Höchste Zeit, unsere Essensgewohnheiten zu ändern.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich: Ich habe Respekt vor anderen Lebewesen, und natürlich weiß ich längst, wie furchtbar die Bedingungen in der Massentierhaltung sind. Möglichst kein Fleisch zu essen wäre die moralisch richtige Entscheidung. Nur: Wie stellt man das an, wenn ein Würstel einfach gut schmeckt, wenn man bei Einladungen nicht für Umstände sorgen will, wenn sich andere von der Information, auf Fleisch – oder alle tierischen Produkte – zu verzichten, stets angegriffen fühlen?
Es gibt wohl keinen Lebensbereich, der bisher von der Coronakrise unberührt blieb. Sie zwingt uns dazu, alle unsere gesellschaftlichen Normen und Werte zu hinterfragen. Und so liefert sie zwei gute Argumente, ein für allemal auf Fleischkonsum zu verzichten.