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Analyse

Vier-Tage-Woche: Die Fortsetzung der Kurzarbeit mit anderen Mitteln

Parteichefin Pamela Rendi-Wagner
Parteichefin Pamela Rendi-WagnerAPA/ROLAND SCHLAGER
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Die SPÖ prescht mit ihrer Forderung nach einer Vier-Tage-Woche vor. Doch nicht alle in der Partei sind glücklich damit. Was der Rendi-Wagner-Plan bezwecken soll – und wie er sich von anderen Modellen unterscheidet.

Bei der Klubklausur der SPÖ am Montag stellte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner sie mit Nachdruck in die Auslage: die Vier-Tage-Woche. Wobei der Plan nicht durchgehend Anklang fand in der Partei: Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hielt die Debatte über eine Arbeitszeitverkürzung für „lächerlich“, es gebe Wichtigeres. Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke meinte im „Kurier“: „Ich denke, da gibt es momentan noch andere Schwerpunkte, die vorrangig sind.“ Er wolle sich lieber darum kümmern, dass es Unternehmern so schnell wie möglich wieder besser gehe.

Im Detail betrachtet entspricht der Rendi-Wagner-Plan aber weniger einer Arbeitszeitverkürzung à la Frankreich, sondern ist eher eine Fortsetzung der Kurzarbeit mit anderen Mitteln.