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Vermögende bleiben reich

The coronavirus disease (COVID-19) outbreak in London
Im asiatisch-pazifischen Raum gibt es mehr Millionäre, aber in Nordamerika und Europa war der Zuwachs 2019 höher. Im Bild zu sehen: Menschen vor dem Geschäft der französischen Luxusmarke Louis Vuitton in der Londoner New Bond Street (Archivbild)REUTERS
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Die Coronakrise hat zwar in kurzer Zeit viel Reichtum vernichtet, aber die Millionäre dieser Welt nicht unbedingt ärmer gemacht.

Mit dieser Krise hat niemand gerechnet. Nicht einmal jene, die es sich sonst richten können. Am härtesten hat die Coronapandemie zwar die Schwächsten und Ärmsten unserer Gesellschaft getroffen, aber auch Wohlhabende mussten herbe Vermögenseinbußen hinnehmen. Allein im Februar und April wurden durch den wirtschaftlichen Abschwung laut Börsenverband WFE rund 18 Billionen US-Dollar vernichtet. Bis Ende April ist das globale Privatvermögen um sechs bis acht Prozent gesunken, hat die Beratungsfirma Capgemini berechnet. Insgesamt soll die Weltwirtschaft heuer um etwa sechs Prozent zurückgehen, prognostiziert die OECD.