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Neue Regeln bei Aufnahmetests für Medizin

Dieses Jahr werden die Aufnahmetests anders ablaufen als gewohnt.
Dieses Jahr werden die Aufnahmetests anders ablaufen als gewohnt.APA/ERWIN SCHERIAU
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Coronabedingt gibt es ein strenges Sicherheitskonzept.

Wien. Der Aufnahmetest für das Medizinstudium an den Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie an der Universität Linz findet heuer aufgrund der Coronapandemie erst am 14. August statt. Dabei gilt ein strenges Sicherheitskonzept: Um das Ansteckungsrisiko für die insgesamt 17.599 Bewerber gering zu halten, wird das Aufnahmeverfahren an noch mehr Standorten abgehalten.

Die Bewerber für einen Studienplatz an der Medizin-Uni Wien werden nach geografischen Gesichtspunkten auf zwei Standorte verteilt: Bewerber für Humanmedizin mit Adresse in Deutschland, Salzburg, Vorarlberg, Oberösterreich sowie Nord-, Ost- und Südtirol werden ihren Test im Messezentrum Salzburg absolvieren (rund 2700 Personen). Alle anderen sowie alle Bewerber für Zahnmedizin müssen in der Messe Wien zum Test antreten (rund 5800).

Bewerber für das Medizinstudium in Linz werden ebenfalls aufgeteilt: Je 820 Personen werden im Designcenter Linz bzw. in der Messe Wels getestet. Wer in einer der beiden Städte wohnt, kann dort zum Test antreten, die übrigen Bewerber werden nach Zufallsprinzip einem der beiden Testorte zugewiesen. Die Bewerber für das Medizinstudium an der Medizin-Uni Innsbruck (rund 3470) werden in der Messe Innsbruck getestet, jene für die Medizin-Uni Graz (3139 Personen) werden auf dem Gelände der Messe Graz auf die Stadthalle und die Halle A verteilt.

Das Sicherheitskonzept sieht streng geregelte Abläufe beim Betreten und Verlassen der Testorte über mehrere voneinander getrennte Eingänge vor. Das Lüftungskonzept wurde angepasst, es gilt eine Verpflichtung zum Abstandhalten und zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz, der nur während des Tests abgenommen werden darf. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.07.2020)