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Kolumne

Gedankliche Trittbrettfahrer

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Sprechblase Nr. 349. Warum „Drittintelligenz“ der Weg zur Lösung ist.

Nach der „normalen“ Intelligenz, der emotionalen, der künstlichen und der Schwarmintelligenz (bei der man sich nicht so sicher sein darf, ob auf sie zu hören gescheit ist) gibt es einen neuen Begriff, für den Führungskräfte schwärmen. Die – Achtung, Sprechblase – Drittintelligenz.

Das ist gut, denn diese Führungskräfte sagen implizit, dass sie auf Kommunikation setzen. Sie erfragen, was andere denken, und destillieren gemeinsam die Lösung. Schließlich wird die eigene Lösungskompetenz angeregt, wenn man Verantwortung spürt.

Sich auf Drittintelligenz zu stützen sei gedankliches Trittbrettfahren, sagen manche. Andere spüren, dass komplizierte und komplexe Fragen den Einzelkämpfer zum Auslaufmodell machen. Da ist es nicht so schlecht, sich mit Drittintelligenz zu befassen. Denn sie ist primär ein aufregenderes Wort dafür, miteinander zu reden.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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