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Nachfrage

Hype um Swimmingpool und Schwimmteich

(c) imago stock&people
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Während die einen den Sommer an öffentlichen Badeplätzen verbringen, träumen andere vom privaten Planschen. Für diesen Sommer ist es für das eigene Schwimmbad jedenfalls bereits zu spät.

Christoph Fink kann sich nicht beschweren. Er ist Geschäftsführer von Garten Hödl in der Steiermark und im „Verband Österreichischer Schwimmteich- und Naturpoolbau“ tätig. Während das Coronavirus die heimische Wirtschaft in vielen Bereichen auf den Boden drückte, haben Fink und seine Branche derzeit die Saison ihres Lebens.

Schließlich hat Österreich schon bisher ein besonders dichtes Netz an privaten Schwimmbecken – aber mit dem Coronajahr, in dem der Urlaub vielfach daheim verbracht wird, steigt die Nachfrage. Und diese sei derzeit so hoch, „der Fachhandel kommt mit dem Produzieren gar nicht nach“, sagt Fink im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“. Er schätzt, dass die Branche heuer mit einem Plus von zwölf bis 15 Prozent abschließen wird. Wobei die Nachfrage mit einer Steigerung von 30 Prozent noch größer sei. Offenbar hat das Coronavirus bei manchen Österreichern die Lust am Ausbau des Eigenheims gefördert. Vor allem aus Niederösterreich und Oberösterreich kämen viele Aufträge, sagt Fink. Dort gebe es auch die meisten Gärten.