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Cyber-Security

Homeoffice weckt Ruf nach Cybersicherheit

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Archivbild(c) Getty Images (Leon Neal)
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Seit Mitte März haben sich die Kurse einschlägiger Cloud-Computing und Netzwerksicherheitsunternehmen vervielfacht. Was kurzfristig ein wenig nach Überhitzung aussieht, ist langfristig ein Megatrend.

Wien. Im Mai haben Hacker die E-Mail-Adressen und Reisedaten von neun Millionen Easyjet-Kunden abgegriffen. Im Juni musste der japanische Autohersteller Honda vorübergehend Werke stilllegen, weil sich auf den internen Servern des Konzerns Schadsoftware ausgebreitet hatte. Wenn auf kleinere Unternehmen Cyberangriffe stattfinden, wird das meist gar nicht bekannt. Dass im Zuge der Coronakrise viele Firmen auf Homeoffice umgestellt haben, erhöht die Anfälligkeit. Auch wenn bei einem Angriff kein direkter Schaden entsteht – so kamen die Hacker nicht an die Kreditkartendaten der Easyjet-Kunden heran – leidet das Image, verzögern sich Produktionsabläufe und werden Ressourcen gebunden.