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Bildungskarenz

Von der Baby- in die Bildungspause

Immer mehr Frauen nützen die Bildungskarenz, um nach der Geburt länger zu Hause zu bleiben.
Immer mehr Frauen nützen die Bildungskarenz, um nach der Geburt länger zu Hause zu bleiben.(c) imago (Oberhaeuser)
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Immer mehr Frauen nützen die Bildungskarenz, um nach der Geburt länger zu Hause zu bleiben. Das kann sinnvoll sein – aber auch den Wiedereinstieg in den Beruf gefährden.

Der Anbieter will es den jungen „Mamis“ besonders schmackhaft machen: „Du bleibst zwölf Monate länger bei deinem Goldschatz zu Hause, bereitest dich ideal auf deinen beruflichen Wiedereinstieg vor (. . .)“. Bei festen monatlichen Geldleistungen „über das Kinderbetreuungsgeld hinaus“. Möglich macht das die Bildungskarenz. Dabei können sich Arbeitnehmer bis zu zwölf Monate lang eine Auszeit vom Job nehmen und sich weiterbilden. Sie erhalten finanzielle Unterstützung vom Arbeitsmarktservice (AMS) in Höhe des Arbeitslosengeldes. Das Weiterbildungsgeld beträgt zumindest 14,53 Euro am Tag, rund 440 Euro im Monat. Dafür muss man eine Weiterbildung im Umfang von mindestens 20 Wochenstunden nachweisen. Für Eltern von Kindern unter sieben Jahren reichen 16 Wochenstunden.