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Leitartikel

Ein Lakai in der Präsidentenkanzlei hält Kaczyński den Rücken frei

Jarosław Kaczyński
Jarosław Kaczyński bei der Stimmabgabe.APA/AFP/JANEK SKARZYNSKI
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Nach dem Sieg von Andrzej Duda sitzt Polens Regierung fest im Sattel. Es steht zu befürchten, dass sie nun nach den privaten Medien greifen wird.

Für die nächsten drei Jahre gibt es kein Entrinnen vor dem „guten Wandel“, den Jarosław Kaczyński seinen Landsleuten verordnet hat. Mit dem knappen Sieg von Andrzej Duda im zweiten Durchgang der Präsidentenwahl sitzt Kaczyńskis Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) bis zum nächsten planmäßigen Votum 2023 fest im Sattel – und kann Polen ganz nach den Vorstellungen des „Herrn Vorsitzenden“, wie der De-facto-Staats- und Parteichef von seinen Anhängern ehrfurchtsvoll genannt wird, umgestalten.

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