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Urschitz meint

1-2-3 in die übersehene Subventionsfalle

Wo der Bus nur dreimal am Tag vorbeikommt, macht sich das österreichweite Ticket kaum bezahlt.imago images/Westend61
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Dem hochgehypten 1-2-3-Ticket fehlt etwas: Das adäquate Angebot.

Vorige Woche hat der Verkehrsausschuss des Parlaments die Infrastrukturministerin aufgefordert, den ersten Teil des im Regierungsprogramm versprochenen 1-2-3-Tickets – eine österreichweite Jahresnetzkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel um 1095 Euro – noch 2021 umzusetzen. Eine unnötige Fleißaufgabe, denn das Infrastrukturministerium plant das ohnehin schon lange und hat die dafür erforderlichen 240 Millionen Euro an Subventionen schon aufgestellt.