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Kämpfe an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien

Botschaft Aserbaidschan
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Aserbaidschan verspricht, auf provokative Aktionen Armeniens angemessen zu reagieren

Die armenischen Streitkräfte attackierten am 12. Juni 2020 die Positionen der aserbaidschanischen Armee im Bezirks Tovuz an der aserbaidschanisch-armenischen Staatsgrenze mit Unterstützung schwerer Artillerie. Aserbaidschans Reaktion auf das Geschehen war blitzschnell und adäquat. "Der Feind wurde mit Gegenfeuer zurückgeworfen", teilte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mit. Bei der Abwehr der armenischen Provokationen wurden an vergangenen Tagen 11 aserbaidschanische Soldaten getötet und einige verletzt. Die Behörden von Armenien verschweigen die Verluste ihrer Soldaten von der eigenen Gesellschaft und gaben bekannt, dass das aserbaidschanische Militär angeblich am helllichten Tag versucht zu haben, einen Grenzposten von Armenien mit einem regulären PKW (UAZ-Fahrzeug) zu attackieren. Diese Beschuldigung ist nicht nachvollziehbar. Die aserbaidschanische Seite würde nicht einen normalen PKW, sondern gepanzerte Fahrzeuge und schwere Militärtechnik einsetzen, wenn sie den feindlichen Posten übernehmen wollte. Als Reaktion auf Gegenfeuer der aserbaidschanischen Streitkräfte nahm das armenische Militär aserbaidschanische Dörfer, wo Zivilisten leben, mit schwerer Artillerie unter Beschuss, infolgedessen wurde ein 76-jähriger Zivilist getötet.

Daraufhin berief der Präsident von Aserbaidschan, Ilham Aliyev die Sitzung des Sicherheitsrates des Landes ein. In seiner Rede zur Eröffnung der Sitzung des Sicherheitsrates betonte der aserbaidschanische Staatschef, dass dies nicht das erste Mal ist, dass Armenien solche Provokationen an der Staatsgrenze verübt und unterstrich die Vorfälle in den letzten Monaten. Der Staatschef betonte, dass die getöteten Soldaten gerächt wurden und die armenischen Soldaten es nicht schafften, einen Zentimeter in das aserbaidschanische Land einzudringen. Laut dem Präsidenten von Aserbaidschan trägt die politisch-militärische Führung von Armenien die gesamte Verantwortung für das Geschehen. Er beschuldigte die armenischen Behörden der Heuchelei. "Einerseits appellieren sie an die internationale Gemeinschaft und bitten um Hilfe bei der Stärkung des Waffenstillstands an der Kontaktlinie der armenischen und aserbaidschanischen Truppen, andererseits versuchen sie durch militärische Provokationen, das Territorium Aserbaidschans anzugreifen, unsere Positionen zu erobern, die Zivilbevölkerung und unsere Dörfer unter Beschuss zu nehmen", sagte Aliyev.

Der aserbaidschanische Staatschef betonte, dass Baku relevante Appelle an internationale Organisationen gerichtet habe. Darüber hinaus teilte er mit, dass ausländische Militärvertreter in das Gebiet eingeladen werden, wo alles passierte, sobald die operative Situation dies zulässt. "Damit sie sehen können, wer diese militärische Provokation begangen hat“, gab der Präsiden bekannt.

Der Präsident von Aserbaidschan ging auch auf die Motive ein, welche die armenische Führung dazu drängten, die Grenzpositionen der aserbaidschanischen Streitkräfte zu attackieren. Der Grund hierfür ist das derzeit in Armenien herrschende Chaos und die Situation im Lande, welche sich der Krisenmarke nähert. "Jeder versteht bereits, dass der versprochene "Wohlstand" ein Traum, eine Lüge ist“, betonte der Präsident.

Darüber hinaus besteht das Ziel von Armenien darin, die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit in den Konflikt zu ziehen und sich hinter dem Schutz dieser Organisation zu verstecken. Dieser Versuch ist gescheitert, weil die Mitgliedstaaten den wirklichen Zweck von Armenien verstanden haben. Daher wurde die geplante außerordentliche Sitzung des ständigen Rats der Organisation abgesagt.

Der aserbaidschanische Staatschef gab bekannt, dass der Feind weiterhin eine angemessene Antwort auf all diese provokativen Aktionen erhalten werde und versprach, alle verfügbaren Möglichkeiten dafür zu nutzen. "Unsere Sache ist gerecht, Aserbaidschan wird nicht von seiner prinzipiellen Position zurücktreten", betonte Präsident Ilham Aliyev.

Botschaft der Republik Aserbaidschan