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Gleichberechtigung

Meghan Markle: "Veränderungen werden dann erreicht, wenn es unbequem wird"

(c) via REUTERS (Girl Up/The Duchess of Sussex)
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In einer Videobotschaft spricht die ehemalige Herzogin Mädchen und Frauen Mut zu, Normen zu hinterfragen. „Scheut euch nicht davor, das zu tun, von dem ihr wisst, dass es richtig ist."

Herzogin Meghan (38) ruft Mädchen und Frauen dazu auf, unbequem zu sein, um Veränderungen zu erreichen. "Manchmal ist es nicht offensichtlich, was zu tun ist, und oft ist es die Angst, die uns lähmt und uns davon abhält, mutig und kühn zu sein", sagte die Frau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft für die in diesem Jahr online stattfindenden Konferenz „Girl Up Leadership Summit" am Dienstag. Die Kampagne „Girl Up“ wurde 2010 von der Stiftung "United Nations Foundation" gegründet und setzt sich für Chancengleichheit und für die Rechte von Frauen weltweit ein.

"Scheut euch nicht davor, das zu tun, von dem ihr wisst, dass es richtig ist - auch wenn es nicht populär ist, auch wenn es nie zuvor getan wurde, auch wenn es den Leuten Angst macht." Nur wer Normen in Frage stelle, könne Veränderungen erreichen.

Für sie persönlich sei es schwierig gewesen, ihren Überzeugungen Handlungen folgen zu lassen, sagte Meghan. "Ich verspreche euch, wenn ihr zurückblickt, werdet ihr sehen, dass alles Sinn ergibt."

Meghan sprach aus eigener Erfahrung, auch wenn sie in ihrer Botschaft nicht auf Einzelheiten einging. Im Jänner 2020 hatten Meghan und Harry ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Sie leben inzwischen mit Sohn Archie (1) in Los Angeles.

(APA/dpa)